Backlinks von anderen Websites gelten als wichtiger Rankingfaktor. Die eigene interne Verlinkung wird dagegen oft vernachlässigt, obwohl sie vollständig in Ihrer Hand liegt. Gut geplant hilft sie Lesern und Suchmaschinen gleichermaßen.
Was interne Links leisten
Interne Links zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind. Gleichzeitig führen sie Leser zu weiterführenden Inhalten und verlängern so den Besuch.
Das Prinzip der Themencluster
Ein Cluster besteht aus einem umfassenden Hauptartikel zu einem Thema und mehreren Beiträgen zu Teilaspekten. Alle Teilartikel verlinken auf den Hauptartikel, und der Hauptartikel verlinkt auf die Teilartikel. So entsteht ein klar erkennbares Themengebiet.
Praktische Regeln
- Verwenden Sie beschreibende Linktexte statt „hier klicken“.
- Verlinken Sie aus neuen Artikeln auf passende ältere und umgekehrt.
- Achten Sie darauf, dass jede wichtige Seite mit wenigen Klicks von der Startseite erreichbar ist.
- Vermeiden Sie Seiten ohne einen einzigen internen Link.
Kurze, sprechende Adressen
Auch die URL-Struktur unterstützt die Verlinkung. Kurze Adressen aus dem Fokus-Keyword, etwa /interne-verlinkung/, sind leicht zu merken, lassen sich gut verlinken und bleiben stabil, auch wenn ein Artikel später in ein anderes Ressort wandert.
Regelmäßig prüfen
Einmal im Quartal lohnt sich ein Blick auf verwaiste Seiten und defekte Links. Viele SEO-Werkzeuge zeigen beides auf Knopfdruck an. Wer diese Pflege zur Routine macht, holt mit geringem Aufwand viel aus vorhandenen Inhalten heraus.




