Corporate-Influencer-Programme starten oft mit großem Schwung. Nach einigen Monaten werden die Beiträge seltener, und irgendwann posten nur noch zwei oder drei Engagierte. Damit ein Programm langfristig lebendig bleibt, braucht es mehr als einen Kick-off-Workshop.
Freiwilligkeit als Grundlage
Menschen, die nur mitmachen, weil die Führung es erwartet, hören als Erste wieder auf. Suchen Sie Mitarbeitende, die ohnehin gern über ihre Arbeit sprechen, und lassen Sie sie selbst entscheiden, wie oft sie posten.
Schulung, die wirklich hilft
- Wie schreibe ich einen Beitrag, der nicht nach Werbung klingt?
- Was darf ich über Kunden und Projekte sagen, was nicht?
- Wie gehe ich mit kritischen Kommentaren um?
Kurze Lerneinheiten über mehrere Wochen wirken besser als ein langer Workshop.
Klare, knappe Regeln
Eine Social-Media-Richtlinie sollte auf eine Seite passen. Sie regelt Vertraulichkeit, Kennzeichnung und Ansprechpartner im Ernstfall. Alles andere sollte im Vertrauen der Beteiligten liegen.
Anerkennung und Zeit
Wer für das Unternehmen sichtbar wird, investiert Zeit. Diese Zeit sollte als Arbeitszeit zählen. Zeigen Sie außerdem intern, was die Beiträge bewirken, etwa Bewerbungen oder Kundenkontakte.
Regelmäßige Impulse
Ein kurzer monatlicher Austausch mit Themenideen und Beispielen hält die Gruppe zusammen. So entsteht eine kleine Gemeinschaft, die sich gegenseitig motiviert, statt eines Programms, das nur auf dem Papier existiert.




